Bald sind wir wieder da...

Samstag, 28. Mai 2011

Tag 22: Everglades Nationalpark

Heute ging es zum Abschluss noch einmal in den Everglades Nationalpark. Der erste Stopp ist wie immer am Visitor Center, um sich Informationen zu holen. Die nette Rangerin meinte, man solle wenn möglich in der Sonne bleiben, denn die schattigen Wege wimmeln nur so vor Moskitos. Leider hatten wir unser Mückenspray im Motel liegen lassen - Mist.

Wir gehen den ersten Kurzweg - einen guten Km lang: Anhinga Trail kurz nach dem Visitor Center. Ein sehr schöner Plankenweg - voll in der Sonne ohne Moskitos und mit ganz viel Wildlife: Es waren Unmengen an Alligatoren da, aber auch Schildkröten, sonstige Fische und viele verschiedene Vögel. Ein sehr schöner Weg - aber wir schwitzten auch sehr, denn es hatte bereits früh am Morgen 29 Grad.

Der nächste Weg verlief im Wald und wir kehrten sehr schnell um, denn die Moskitos waren nicht erträglich. Wir sind die 60 km Richtung Flamingo gefahren und haben noch an dem ein oder anderen Aussichtspunkt angehalten, wo man sehr schöne Übersicht über den Everglades Nationalpark hat. Eine Schlange hat es leider auch erwischt, denn die war auf der Strasse genau da, wo ich entlang gerollt bin. Beim Zurückfahren haben wir dann dicke Geier gesehen, die ihr Lunch mit der Schlange zugebracht haben. Tja.

Flamingo selbst, der Endpunkt am Meer, war nicht mehr so spannend und wir waren früher als geplant um ca. 13 Uhr wieder beim Motel. Gott sei Dank - wir hatten einen Pool und da sind wir dann rein. Um 15 Uhr haben wir dann das Packen angefangen und uns einen Überblick verschafft, was wir alles gekauft haben. Dann noch zum Essen und zu Ende packen und das war der letzte Tag.

Freitag, 27. Mai 2011

Tag 21: Key West

Lohnt sich der Aufwand, nach Key West zu kommen? Immerhin sind es über 2,5 Stunden Fahrzeit hin und zurück. Unserer Meinung kann man die Frage mit Ja beantworten, denn es hat hier seinen ganz eigenen Flair. Wir wären gerne noch einen Tag geblieben - allerdings sind heute (von Freitag auf Samstag) viele Hotels ausgebucht, denn die Urlaubszeit der Amerikaner hat angefangen.

Nun ja, wir haben ja noch den ganzen Tag hier auf der Insel: Nach dem Aufstehen und einem ersten Kaffee haben wir uns erstmal in den Pool geworfen und sind da über eine Stunde geblieben, bevor wir uns von der Morgensonne, die schon fast 30 Grad brachte, trocknen lassen.

Wir mussten dann Aus-Checken und konnten das Auto aber dort stehen lassen. Wir sind an den Strand gegangen, der nicht berauschend war und deswegen sind wir nicht lange geblieben. Von einem Steg aus konnten wir aber Fische und sogar einen Rochen ausmachen.

Wir sind dann durch das Bahama Village geschlendert, das sich neben der Duval Street einige Blocks hochschlängelt. Hier ticken die Uhren etwas langsamer und es geht sehr gemütlich zu. Auch Hühner laufen hier noch auf der Strasse herum.

Am Hemingway House und Leuchtturm vorbei sind wir die Duval Street wieder zurück und an den südlichsten Punkt der USA gelaufen, der natürlich mit einer riesigen Boje aus Stein markiert war. 90 Meilen sind es noch nach Kuba - steht da drauf. Es ist an diesem Stein soviel los, dass sich ganze Menschenhorden eingefunden haben und man zum Fotografieren anstehen musste. Ein Polizist auf Motorrad hat das Ganze überwacht. Scheinbar war er etwas überfordert, denn beim Wegfahren ist er an einer Bordsteinkante hängengeblieben und gestürzt. Sowas. Bissi aufpasse!!!

Danach ging es noch an einen anderen Strand, der um Längen besser war als der Erste. Es war eine Bar (natürlich wie fast überall in USA mit Fernseher, die Sport zeigen) hingebaut, wo bereits ganz viele Leute sassen und Korona und Cocktails tranken. Southernmost Cafe and Bar schimpfte sich das Ganze. Auch wir haben ein Korona verdrückt, bevor wir wieder zurück nach Florida City/Homestead (Vorort von Miami) gefahren sind und die zweieinhalb Stunden runtergefahren sind.

Seit Tagen zeigt unser Auto "Low Tire Pressure" (Niedriger Reifendruck) an, obwohl man rein äusserlich nichts erkennen kann. Unterwegs habe ich an einer Werkstatt angehalten und nach Reifenluft gefragt. Der nette Mann gab mir einen Luftdruckschlauch mit Messgerät und siehe da: der hintere linke Reifen hat nur 24 PSI (entspricht 1,6 bar), während alle Anderen 34 PSI (entspricht 2,4 bar) haben. Bei genauem Hinsehen hat der Reifen einen kleinen Riss an der Seite und verliert scheinbar ganz leicht Luft. Ich habe ihn mal auf 34 PSI gebracht - hoffentlich hält er noch bis zur Abgabe - nicht dass wir den Reifen auch noch bezahlen müssen. Wir haben zwar Vollkasko - allerdings ist dies eine deutsche Versicherung die die Vollkasko übernimmt und man das Geld wieder einholen muss. Schererei also.

Zum krönenden Abschluss des Tages sind wir dann noch in einen Dennys gegangen und haben sehr sehr sehr lecker gegessen.

Nun steht morgen noch ein weiterer Tag im Everglades Nationalpark auf dem Programm und dann gehts auch schon wieder nach Hause - Schnief.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Tag 20: Auf dem Weg nach Key West

Heute ging es auf die Keys. Das Ziel: Key West - eine Insel, die den südlichsten Punkt der USA markiert und somit ein geographischer Höhepunkt.

Wir nehmen also die rund 200 km, die sich am Schluss hinziehen wie Kaugummi. Erster Stopp: Key Largo, einer der ersten Inseln. Dort machen wir erstmal eine 2 Stunden Tour mit einem Glass-Bottom-Boat um das vorliegende Riff anzusehen. Leider hatte ich keine Kontaktlinsen dabei, denn sonst hätten wir eine Schnorcheltour gemacht. Die Bootsfahrt stellte sich als absoluter Flop raus: 50 Minunten hin, 50 Minuten zurück mit dem Boot und 20 Minuten am Riff, wo es uns auch noch schlecht wurde, weil das Boot so schaukelte.

Wir halten im Folgenden öfters mal an, um an verschiedene Strände zu gehen, die super seicht in smaragdgrünes Wasser gaaaanz flach abgefallen sind. Klasse. Man konnte bestimmt 100 m weit raus laufen und konnte noch stehen.

Um 15 Uhr haben wir endlich Key West erreicht und sogleich ein relativ teures (aber für die Keys immer noch günstiges) Motel für 99 $ genommen, das zwar einen super Pool hatte, die Zimmer aber relativ klein und nicht einmal Shampoo im Zimmer lag. Wir legen uns erstmal zwei Stunden an den Pool, bevor es auf Achse ging zur Sunset Celebration (so heisst das wirklich hier). Wir sind die Duvant-Strasse hochgelaufen, wo sich Shops an Shops und dazwischen Restaurants reihen. Super nett alles gemacht und es hat echt Spass gemacht, hier entlang zu schlendern. Es ist der Flair, den dieser Ort ausmacht. Wegen dem Sonnenuntergang sind wir bis vor zum Hafen gelaufen. Dort geht es ab 19 Uhr mit dem Entertainment los und füllt sich langsam. Künstler führen Tricks auf und unterhalten die Leute. In Summe ein echt gelungener Tag.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Tag 19: Fort Lauderdale

Fort Lauderdale ist eine Groß-Stadt gelegen vor den Toren Miamis - und was für eine Großstadt. Wir haben uns nach dem Frühstück aus dem schlechtesten unserer Motels herausgestohlen (von Indern betrieben) und sind in die von Wolkenkratzern bestückten Downtown gefahren. Nachdem wir uns einen Parkplatz gesucht haben sind wir erstmal ein Stück am New River entlanggelaufen - genannt der River Side Walk. Überhaupt ist Fort Lauderdale komplett mit Wasserwegen durchzogen. Nicht zuletzt deswegen wird Fort Lauderdale als das Vendig der USA bezeichnet - zumindest von den Europäern. Für die Amerikaner ist Venedig das Fort Lauderdale Italiens.

Da viele der Wasserwege künstlich angelegt sind, sind sie meist auch so aufgebaut wie die Strassen in den Staaten: schachbrettartig und schnurgerade, was man von Google Maps aus sehr gut sehen kann.

Am New River haben Boote abgelegt, wo wir mit Carrie B eine Bootsfahrt auf den Wasserwegen gemacht haben. Wir fahren vorbei an absolute Luxus-Häusern, die Millionen von Dollar kosten und riesige Boote angelegt haben. Das war wirklich Atemberaubend. Wir wurden auch in den Hafen von Fort Lauderdale gefahren, wo Luxus-Schiffe nach Bermudas oder ähnliche Ziele aufbrechen - aber auch die Luxus-Yachten der Superreichen von Ort zu Ort verschifft werden - z.B. von hier nach Australien oder Italien. Wahnsinn. Die Tour dauerte 90 Minuten. Danach ging es nochmal an den Strand von Fort Lauderdale, der auch sehr lebhaft war - vor allem junge Leute waren hier. Wir fanden Schutz unter Palmen, denn die Sonne war wieder gnadenlos heiß.

Es war nicht überragend aber ganz nett an dem Strand. Eigentlich wollten wir uns noch am Nachmittag Miami Downtown ansehen - aber uns hat es am Strand so gut gefallen, dass wir bis 16:30 Uhr geblieben sind.

Da morgen Everglades oder Key West auf dem Programm steht wollten wir in Homestead - ein Vorort von Miami - absteigen und mussten uns an ganz Miami vorbeidrängeln. Dementsprechend sind wir in den Berufsverkehr gekommen und die 80 km Fahrt dauerte ewig. Deswegen sind wir in der Zwischenzeit herausgefahren und haben in einem Denny's Lokal gespeist. Um halb 8 waren wir dann am Ziel - die ersten beiden Motels haben wir ausgeschlagen und sind in einem Super8 für 55 $ abgestiegen.

Dienstag, 24. Mai 2011

Tag 18: Einkaufen in Fort Lauderdale

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Einkaufen. Von West Palm Beach nach Fort Lauderdale ist es nicht mal eine volle Autostunde, wo die grösste Outlet Mall Florida ist - und ich kann das nur bestätigen: Die Mall ist gigantisch - und nicht nur gigantisch groß.

Wir fahren früh erstmal zum IHOP, da diesmal kein Frühstück im Hotel integriert war. Frühstücken im IHOP bedeutet, dass man den ganzen Tag fast nichts mehr zu essen braucht - das Omelett ist so gross wie mein Oberarm :-) Dazu Pancakes und Kaffee soviel man will. Alles in allem inkl. Trinkgeld für 20 $ zwei Personen - was will man mehr.

Gestärkt fahren wir nach Fort Lauderdale und checken in unser Travellodge Motel für 55 $ ein. In der Nähe ist ein Abercrombie Fitch Laden (die Marke mit dem Elch), auf den Britta schon den ganzen Urlaub warten. Der darf natürlich nicht ausgelassen werden.

Dann gehts weiter zur Mall. Es ist ca. 12 Uhr als wir ankommen. Beim hinfahren deuten bereits grosse Schilder von den grossen Shops wie Nike oder Tommy Hilfiger, in welche Richtung man fahren sollte, um den Shop zu besuchen. Man kann die Mall Rechts wie Linksrum befahren und es gibt ca. 8 Eingänge mit riesigen Parkplätzen davor. Alleine hier kann man sich schon verfahren.

Wir besorgen uns erstmal eine Karte und verschaffen uns einen Überblick. Große Teile der Mall sind in geschlossenem Gebäude - teilweise geht es aber auch draussen weiter. Verhungern muss man natürlich auch nicht und es sind zwei riesige Food Courts verfügbar. Wir haben es in 6 Stunden geschafft, durch die ganze Mall zu Laufen - dementsprechend kaputt waren wir dann auch.

Diese Mall, genannt Sawgrass Mills (hier der Google Maps Link: click), ist nach Orlandos Disneyparks  die meistbesuchteste Attraktion in Florida. Ein Wahnsinn, was hier Umsatz gemacht wird.

Montag, 23. Mai 2011

Tag 17: Palm Springs

Das Motel heute war eines der Besten, wo wir überhaupt hatten - und eines der Günstigsten. Wir haben uns aufgemacht, langsam Richtung Palm Beach zu fahren. Zuerst haben wir verschiedene Strände angefahren, wie z.B. den Vero Beach, der klasse war und wir erstmal einen ausgedehnten Strandspaziergang gemacht haben. Es ging über Hutchinson Beaches dann weiter nach West Palm Beach, wo wir erstmal eingecheckt haben.

Dann haben wir uns in die Prunkstadt Palm Beach aufgemacht. West Palm Beach ist auf dem Festland (hier wohnten früher die Bediensteten) wohingegen Palm Beach auf der vorgelagerten Insel liegt. Palm Beach gilt als die reichste Stadt in den Staaten - die Einkaufsmeile Worth Avanue, die wir entlanggelaufen sind, ist die Flaniermeile der Superreichen. Diese sind wir entlang geschlendert. Preisschilder findet man hier meistens vergebens. Normalerweise sieht man hier viele Reiche beim Einkaufen und Stretch-Limus, die auf diese warten. Nicht so heute, denn es ist Sommer und somit Nebensaison in Florida. Einige wenige konnten wir zwar sehen - es war aber sehr ruhig. Von der Worth Ave gingen immer wieder Passagen in Hinterhöfe die super hergerichtet waren. Geht man in einen Laden, so kommt sofort jemand her und man merkt, dass man unerwünscht ist. Tja, so trennt sich die Spreu vom Weizen.

Fährt man durch Palm Beach, so sieht man viele Häuser mit riesigen Hecken davor. Wenn man mal einen Blick erhaschen kann, dann sieht man schon das Geld, das dort steckt...

Um ca. 19 Uhr verkriechen wir uns wieder in unser Motel und sind in der Realität angekommen ...

Sonntag, 22. Mai 2011

Tag 16: Kennedy Space Center

Heute morgen nach dem Frühstück sind wir aufgebrochen zum Kennedy Space Center. Diese Einrichtung will informieren und zugleich unterhalten. Es dreht sich natürlich alles um Raumfahrt. Für knapp über 90 Dollar für zwei Karten sind wir dabei.

Zuerst machen wir einen simulierten Shuttle Start mit. Ein Fahrgeschäft, indem man erstmal in die Horizontale gebracht wird, um dann in den Weltraum geschossen zu werden. Es war ganz nett. Es ging weiter mit einem 3D-Film (40 Minuten) im und um den Weltraum. Cool. Dann haben wir eine Busfahrt mitgemacht, bei der man zunächst zur Space-Shuttle-Rampe gebracht wurde, aber auch das Gebäude, wo die Shuttles assembliert werden und die Kriechstrasse, wo die Raketen mit 2 km/h ca. 6 km zur Rampe gefahren werden,  angesehen. Der Bus brachte uns dann in ein Gebäude, in dem eine echte Mondrakete gezeigt wurde - natürlich mit viel Show drumrum - wie es bei den Amis halt so ist.

Dann haben wir uns einen weiteren 3D-Film (40 Minuten) angesehen, der sich hauptsächlich um das Weltraumteleskop Hubble gekümmert hat.

Nach einem kurzem Essen ging es in den Rocket Garden, wo unterschiedliche Rakten über die Zeit gezeigt werden. Auch ein Space-Shuttle konnte man von innen ansehen.

Abschliessend ging es noch zum Briefing, wo Neuigkeiten über die aktuelle Endavour Mission erzählt wurden. Alles recht interessant.

Zu guter Letzt ging es noch in die Astronauten Hall of Fame, bevor wir uns um ca. 18 Uhr aufgemacht haben, ein Motel zu suchen. Wir wollten etwas weiter nach Süden fahren und sind letztlich in Vero Beach gelandet. Nettes Motel (Country Suites and Inn für 55 $) und gleich neben einem Outlet und Food Cort, wo wir noch was Essen konnten.

Samstag, 21. Mai 2011

Tag 15: Cocoa Beach

Nach dem stressigen Tag gestern haben wir es heute erstmal ruhiger angehen lassen: Wir schlafen erstmal aus und frühstücken ausgiebig. Um 10 Uhr ging es heute erst los. Das Ziel: Die Space Coast. Morgen geht es in den Kennedy Space Center und deswegen wollten wir in der Nähe schlafen. Wir fahren zunächst ein Motel in Cocoa - rund 15 km weg vom Space Center -  an und buchen uns ein und fahren sogleich an dessen Strand.

Hier an der Ostküste ist es ganz anders als an den Stränden der Westküste: Der Sand ist bei weitem nicht mehr so weiss und weich sondern geht eher in die Richtung, wie man ihn an Italiens Adria findet. Doch das ist noch nicht alles: Als wir an den Strand kommen war dieser (im Gegensatz zur Westküste) total mit Menschen voll. Das war Wahnsinn. Noch dazu kam, dass es hier etwas wärmer ist als an der Westküste und wir Temperaturen hatten von rund 35 Grad!!!! Es war kaum auszuhalten, denn Schatten spendete kein einziger Baum oder sonst irgendwas. Nur direkt am Meer ging es einigermassen. Auffällig sind hier auch noch Käfer, die zuhauf rumfliegen - sie haben gerade Brutsaison habe ich mir sagen lassen - sind aber überall zu finden - auch im Meerwasser schwimmen Tote Käfer rum.

So haben wir uns relativ bald in den Supermarkt verdrückt, noch etwas Essen gegangen um dann um ca. 7 pm Feierabend zu machen...

Freitag, 20. Mai 2011

Tag 14: Walt Disneys Epcot Freizeitpark

Für heute hatte wir Tickets (85 $ pro Ticket) für den Epcot Freizeitpark. Epcot ist ein Akronym, das für die Zukunftsvision von Walt Disney steht und soll einer der besten Freizeitparks laut unserem Autor im Reiseführer sein. Vorneweg: Wir fanden den Park bei weitem nicht so toll wie der Autor und der Park kann bei weitem nicht mit den klassischen Walt Disney Parks und auch nicht mit Universal Studios, die ich letztes Jahr besucht habe, mithalten. Es gab keinen einzigen Live-Act im Park - nur Fahrgeschäfte oder Filme in einem Teil des Parks - der andere Teil bestand aus World Showcase - einige Länder (darunter auch Deutschland) hatten ein Motto aufgebaut - Deutschland war mit Biergartenatmosphäre vertreten. Aber auch China, Japan, Frankreich, Britanien, Mexiko, USA usw. waren dabei.

Die Besten Fahrtgeschäfte waren Mission Space - ein Flug zum Mond mit guten Beschleunigungstricks und Testtrack, wo man in einem Auto verschiedene Tests durchführt.

3D war Michael Jackson mit Captain EO vertreten und war auch gut gemacht. Zentrum des Parks ist eine riesige Kugel, in der das Fahrtgeschäft Spaceship Earth integriert ist. Universe of Energy erzählte in riesigen fahrbaren Sitzflächen die Entstehung der Welt bis in die Gegenwart und war auch nicht so schlecht gemacht.

Wir waren von 9 - 21 Uhr im Park und dementsprecheng K.O. waren wir dann auch. Um 21 Uhr gab es dann ein super 10 Minütiges Feuerwerk, das wir entsprechend genossen haben.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Tag 13: von St. Pete Beach nach Orlando

Heute morgen ging es erst mal an einen Strand, der mehrere male zu einem der Besten in USA gewählt wurde - nämlich nach Fort de Soto Park. Naja, wir hatten uns mehr davon versprochen und der Strand von St. Pete Beach war unserer Meinung nach besser. Dennoch haben wir uns dort die Zeit vertrieben bis kurz nach Mittag.

Nachdem wir dann gespeist haben sind wir direkt weiter nach Orlando gefahren und haben die Städte St. Petersburg und Tampa gar nicht angesehen - einfach auch, weil morgen Freitag ist und die Vergnügungsparks bei Orlando Samstag und Sonntag immer recht voll sind.

Wir fahren direkt ein Motel aus unserem Coupon-Guide an, das mit 100 $ für 2 Tage recht günstig ist und auch ganz gut gelegen ist. Es war gegen 16 Uhr und wir fahren nochmal zu Disney Downtown - dort braucht man keinen Eintritt bezahlen und kann durch die Attraktionen (meistens gut aufgemachte Shops und Restaurants) gut durchschlendern. Wir haben uns dort auch für morgen in den Epcot Vergnügungspark eingebucht für 88 Euro inkl. Tax.

Danach sind wir den International Drive von Disney World (Disney World ist der Oberbegriff für alle Vergnügungsparks, die Disney dort auf einem riesigen Gelände verwaltet) zum Motel zurückgefahren. Drumherum reihen sich nur so Attraktionen - von Hotel über Bars über Freizeitparks und was weiss ich - und teilweise ganz schräg aufgemacht - z.B. steht ein Haus auf dem Kopf!!!

Mittwoch, 18. Mai 2011

Tag 12: Umgebung von St. Pete



Der Tag heute ist schnell erzählt: Nachdem wir Sarasota über die Skyway Bridge - eine 7 km lange Brücke - verlassen haben, ging es an den St. Petersburg Beach, wo wir uns in direkter Strandlage ein Motel für 76 $ genommen haben. Dann ging es an den Strand, wo wir bis in den Nachmittag verbracht haben. Danach nochmal in den Hoteleigenen Pool und dann zum Essen ins Crabby Bill, wo wir Seafood zu uns genommen haben.

Gegen 19:30 Uhr machten wir uns zum Sonnenuntergang in einem Strandstuhl wie an der Nordseeküste auf, denn es war keine einzige Wolke am Himmel. Ein sagenhafter Sonnenuntergang.

Am abend mussten wir dann leider feststellen, dass kein Wasser aus der Dusche kam. Also gab es Katzenwäsche an der Pool-Brause...

Dienstag, 17. Mai 2011

Tag 11: Sarasota und die Strände von Bradenton


Heute morgen hatten wir erstmal etwas Kultur auf dem Programm: In Sarasota hat sich der bekannteste der Ringling-Brüder niedergelassen, die um 1900 ein Zirkusimperium hatten. Kurz vor seinem Tod hat John Ringling seinen Besitz als Musuem der Nachwelt freigegeben - unter anderem seinen venezianisch gebauten Wintersitz Ca' d'Zan. Es ist ein gewaltiger Palast. Es war recht schön anzusehen. Ausserdem gab es da eine Ausstellung, wie damals Zirkus gelebt wurde, was auch recht hübsch und informativ gemacht war.

Als Abschluss ging es noch in das Museum of Art (ebenso auf dem Gelände), denn John Ringling und seine Frau waren von Italien begeistert und hatten einen ganzen Raum mit riesigen Rubens-Gemälden. Auch der Innenhof dieses Museums war gewaltig und super hübsch hergerichtet. Ein echtes Highlight für 25 Bucks pro Nase.

Wir sind dann weitergefahren an den schönen Strand von Bradenton in der Nähe vom Anna-Maria Beach, was einer der schönsten hier ist. Der Sand ist wirklich sagenhaft - wie Vogelsand und der Strand fällt absolut flach ins Wasser. Super zum relaxen an einer schönen Sanddüne, die wir für uns alleine hatten.

Dann gings weiter zum Hotel suchen. Es war gegen 17:30 Uhr und wir wurden gleich neben der Interstate 75 fündig (Days Inn für 60 $ inkl. Tax). Nicht weit war ein Premium Outlet Store und da Britta nicht genug vom Shoppen bekommt, mussten wir da auch noch mal hinfahren. Bis 21 Uhr haben sie dort geöffnet - perfekt, denn um 21 Uhr beginnt das erste Halbfinal-Spiel Dallas vs Oklahoma City :-)

Montag, 16. Mai 2011

Tag 10: Die Strände von Sanibel

Florida ist wirklich ein Wahnsinnsland - soviel zur Einleitung.

Heute morgen ging es erstmal frühstücken in den Ihop. Das musste einfach mal sein. Ich nehme ein Omelett mit Ham und Britta ein Sandwich mit Salat. Naja, nicht das Beste zum Frühstück - aber rein mit. Ich habe noch eine Kanne Kaffee bestellt :-)


Dann ging es erstmal weiter Richtung Venice. Wir wollten am Strand von Venice nach versteinerten Haifischzähnen suchen, die hier an den Strand angepült werden. Allerdings haben wir keine Beachabfahrt gefunden, nachdem wir die Interstate verlassen hatten.

Das hat uns dazu veranlasst, gleich weiter nach Sarasota zu fahren. Dort checkten wir erstmal in unserem Best Western ein (65 $ inkl. Tax). Da wir nun schon eine Unterkunft hatten, konnten wir abends bis Sonnenuntergang an den Stränden verbingen.

Der erste Strand war Siesta Key, den wir uns angesehen haben. Der Sand war so weiss und weich wie Vogelsand und verlief absolut flach ins Meer. Wahnsinn. Wir legen uns an den Strand und gehen anschliessend am Strand spazieren.

Irgendwann ging es langsam weiter (nach Eis-Essen) an den Lido Beach. Es hat etwas zugezogen und war recht windig und fast schon kalt. Wir setzen uns an den Strand und trinken unseren Wein, den wir gerade gekauft hatten.

Danach sind wir nochmal nach Sarasota reingefahren und haben uns kurz umgesehen bevor wir wieder ins Motel sind.

Sonntag, 15. Mai 2011

Tag 9: Sanibel Island

Heute konnte man mal wieder sehr schön sehen, wie ein Wetterumschwung auf einer Insel (oder Halbinsel wie Florida) funktioniert: Rasend schnell. Als wir aufgestanden sind hat es ganz schön gestürmt. Auch beim Losfahren ging es runter ohne Ende. Wir wollten eigentlich Fort Myers Beach besuchen, doch wir mussten sogar mal stehen bleiben, weil wir die Hand vor Augen nicht gesehen haben. Doch nach einer Stunde hatten wir wieder blauen Himmel - fast so schnell wie in Neuseeland :-)

Fort Myers Beah hat uns nicht so toll gefallen und wir sind gleich nach Sanibel übergesetzt. Nach kurzem Besuch im Visitor Center ging es an den Bowman Beach zum Muschel-Schupsen. Denn dafür ist Sanibel bekannt: Für seine zahlreichen Muscheln: Es gibt hier kein Riff oder sonstige Behinderungen und ganz flache Strände, wo die Muscheln sehr schön an Land geschwemmt werden. Es war wirklich der Wahnsinn, wieviele Muscheln hier lagen. Britta hat Riesen Teile rausgezogen. Es waren sehr viele Muschel-Sucher unterwegs.

Wir waren so in den Bann gezogen, dass es bereits Nachmittag war als wir uns auf den Weg gemacht haben, die Insel zu erkunden und den Wildlife Drive abgefahen sind um Vögel zu spotten. Und wir haben tatsächlich mehrere Florida-typische Vögel gefunden und auch digital festgehalten.

Danach mussten wir erstmal speisen und haben nach einem kurzem Besuch der benachbarten Captiva Insel die Inseln wieder verlassen. Gleich nach der Ausfahrt war noch ein Outlet, das noch eine dreiviertel Stunde die Tore geöffnet hatte. Wir haben die Zeit genutzt.

Supermarkt und wieder das gleiche Motel, weil billig und gut.

Samstag, 14. Mai 2011

Tag 8: Naples und Einkaufen in Fort Myers

Heute Morgen ging es nach dem Frühstücken an den Strand von Naples. Also eines stellten wir ganz klar fest: Naples ist ein klasse Städtchen. Sehr zu empfehlen. Wir parkten direkt am Strand, wo keine Parkuhr war und gingen auf Muschelsuche. Hier schwemmt es sehr viele an und der Strand ist im Allgemeinen Traumhaft.

Nachdem wir zum Auto zurückgekehrt sind, wussten wir, warum keine Parkuhren direkt am Strand waren: Parken war hier nur mit Permit erlaubt, den wir natürlich nicht hatten und es blinkte uns ein kleines gelbes Zettelchen entgegen. Wir hatten einen Strafzettel an der Windschutzscheibe. Toll. 32 $ haben sie uns wegen Falschparken abgezogen. Zu zahlen online per Kreditkarte, per Post mit Scheck oder persönlich. Da wir es gleich erledigt haben wollten sind wir gleich zur angegebenen Adresse gefahren. Leider am Samstag geschlossen. Super. Online haben wir am Abend geschaut ist das Ticket scheinbar noch nicht zu bezahlen - vielleicht muss es erst ins System eingegeben werden..... Wir werden am Montag nochmal prüfen.

Es ging weiter nach Fort Myers, wo wir erstmal den Everglade Wonder Park besuchen wollten - mehr oder weniger ein Streichelzoo. Allerdings hat uns dies nicht besonders zugesagt und wir sind weiter gefahren in eine Outlet Mall (Miromar Outlet). Dort verbrauchten wir den Rest des Tages. Britta ergatterte sich 2 Levis Jeans für Sage und Schreibe 20 $ pro Stück.

Als wir um 18:30 Uhr fertig waren und zum Auto gelaufen sind hat es angefangen zu regnen und zu donnern und wurde sehr ungemütlich. Wir sind zum heute ausgewählten Motel gefahren nach Fort Myers (Candlewood Suites für 45 $) vor den Toren von Sanibel Island mit dem Muschelstrand. Allerdings ist für morgen auch wieder Regen und Blitz vorhergesagt - wir werden sehen.......

Freitag, 13. Mai 2011

Tag 7: Everglades Nationalpark

Nach dem Frühstücken ging es erstmal den Tamiami Trail (so heisst die Strasse: Es ist ein Kunstwort, denn die Strasse verbindet die Tampa Bay im Westen mit Miami im Südosten. Die ersten 3 Buchstaben von Tampa und die 4 letzten von Miami prägen den Namen) entlang. Alle Sehenswürdigkeiten spielen sich an der Strasse ab. Durch die letzten Vororte von Miami durch sehen wir erstmal Schilder, dass eine Maut fällig ist, die aufgrund des Nummernschildes direkt abgebucht wird - die Rechnung bekommt die Autovermietung, die wiederum meine Kreditkarte belastet. Mal sehen, was das wird und ob das klappt. Ob die Kosten 1:1 durchgereicht werden glaube ich noch nicht.

Den ersten Stopp hatten wir am Gator Park (kurz für Alligator Park). Dort buchten wir uns für eine Fahrt mit einem Propellerboot durch die Everglades ein. Wir haben total viel Wildlife und auch viele Alligatoren unterschiedlichen Alters gesehen. Einmal hat er auch richtig Gas gegeben und wir sind nur so durch die Everglades gebraust.... Es war eine klasse Tour, die uns sehr viel Spass gemacht hat. Im Anschluss an die Tour wurde noch eine Alligator Show geboten mit Hand ins Maul stecken und so. Es war ganz nett, denn man konnte auch einen Alligator anfassen (allerdings war sein Maul zugebunden :-) Britta durfte sogar für "nur" 3 Dollar einen auf den Arm nehmen.

Es ging weiter ins Shark Valley - in den offiziellen Nationalpark Everglades. Der Eintritt in den Park kostet uns 10 $. Gleich hinter dem Eingang musste man das Auto abstellen und man konnte nur noch mit einer Tram weiterfahren - oder Fahrräder mieten oder zu Fuss gehen. Eine Stichstrasse führt 11 km in die Everglades rein und endet an einem Aussichtsturm. Leider kamen wir kurz nach 11 Uhr an und die nächste Tour mit der Tram ging erst um 13 Uhr. Fahrräder wollten wir uns auch nicht mieten, denn es war glühend heiss (um die 35°C). Wir gingen die Stichstrasse ein Stück zu Fuss. Gleich neben der Stichstrasse war Wasser, wo sich wieder zig Wildlife aufgehalten hat.

Riesige Reiher, Fische, Schildkröten und sontige Vögel und natürlich wieder Alligatoren. Das Beste war eine riesige ca. 50 cm grosse Schildkröte, die sich auf die Stichtstrasse verirrt hat und für Fotos und Videos posiert hat. Ebenso lustig war es, einen der Reiher beim Fischen zuzusehen. Das gab klasse Urlaub-Drehs. Britta hat sogar gesehen, wie ein Mann mit seinem Kind fast von einem Alligator gebissen wurde, weil die zu nah ran sind.

Es ging weiter auf dem Tamiami-Trail Richtung Westküste, wo wir noch einige Wanderungen in den Big Cypress Nationalpark gemacht haben und schöne Zypressen sahen.

Bald erreichten wir Naples, wo wir uns ein Quartier suchten und kurz einkauften.

Wir checkten in unser Hotel ein (Naples Inn für 69 $) und sind nochmal an den Strand gefahren. Naples ist ein super Städtchen mit richtig snobbigen Häusern. Eine recht zentrale Strasse ist gesperrt, da gerade ein Strassenfest ausgetragen wird. Wir mischen uns unter die Leute, die teilweise sehr gut angezogen sind. Wie laufen nochmal bis zum Strand, der abslolut fein und weiss ist. Ein klasse Strand - von Palmen gesäumt. Wir suchen noch einige Muscheln bis es dämmert und laufen dann zurück zum Auto...

Donnerstag, 12. Mai 2011

Tag 6: Miami

Heute war mal wieder Reisetag. Um 7 Uhr geht unser Flieger und wir werden um 5 Uhr vom Super Shuttle abgeolt. Das Shuttle habe ich einen Tag zuvor online gebucht und kostete 24 $. Über den ADAC gab es nochmal 4 $ Rabatt, was aber das Trinkgeld sofort wieder aufgefressen hat. Eigentlich sollte man die ADAC Karte vorzeigen beim Abholen - allerdings wollte der Fahrer die Karte überhaupt nicht sehen. Es hat alles (wie immer) wie am Schnürchen geklappt. Es war sogar noch so viel Zeit, dass wir eine Latte im Starbucks trinken konnten.

Da ich einen Tag vorher bereits online eingecheckt hatte, konnten wir an den self-checkin Schalter und unsere Boarding Passes drucken. Die Koffer, die auf inneramerikanischen Flügen noch extra zu bezahlen sind, habe ich auch einen Tag vorher online bezahlt - 48 $ für 2 Gepäckstücke, bzw. 32 €. Somit kommt uns der Flug auf knapp über 100 €. Geht doch.

Nach dem Drucken der Tickets geht es zum Gepäck wiegen und Taggen - danach muss man die nur noch zum screenen abgeben - das wars.

Der Flug nach Miami war auch relativ ruhig - Ich bin gespannt, was uns erwartet, wenn wir in die Gluthölle kommen :-)

Als wir zum Baggage Claim laufen, kreisen unsere Koffer bereits. Perfekt. Draussen vor der Tür wartet auch schon das Shuttle zu der Autovermietung. Also rein mit. Man fährt eine riesige Rampe hoch und wird zu einer Station gekarrt, wo sich alle, aber auch alle Vermieter tummeln. Dementsprechend turbulent gehts hier zu. Wir laufen zum Self-Check-In, wo ich mich noch von Deutschland aus angemeldet habe - allerdings hat es nicht funktioniert und wir mussten zu einem Agent.

Dieser wollte uns natürlich wieder Versicherungen aufdrehen. Nach intensiver Ablehnung (Der bzw. die Agent war voll gelangweilt), bekamen wir die Unterlagen. Wir sollten in den untersten Flur fahren: Es gab in Summe 4!!! 2 und 3 teilten sich andere Firmen und die komplette Garage voller Autos. Wahnsinn. Wir gehen runter zum Alamo Stand und es fahren gerade einigen MSUV weg. Es bleibt leider nur noch einer übrig. Der war aber nicht schlecht: Ein Ford Escape mit Ledersitzen und (neben Klimaanlage) auch ein Schiebedach!!. Super.

Wir brausen erstmal in den nächsten Supermarkt und kaufen mal grob ein und natürlich unsere Isolation Box.

Dann weiter nach Miami Beach - ein Highlight des Urlaubs. Miami Beach ist nicht etwa ein Vorort, sondern völlig eigenständig: Es liegt auf einer vorgelagerten Insel. Die meisten Leute kommen hierher wegen dem Beach (wen wunderts) und wegen der Art-Deco Gebäude. Beides haben wir uns intensiv angesehen. Wir sind sogar nochmal am Ocean Drive mit dem Auto gefahren, weil es echt Spass macht, dort zu flanieren.

Einen Coupon Guide für die Hotels haben wir dort auch gefunden und haben sogleich eines in der Nähe des Airports angesteuert. Angeblich für 50 $. Der Coupon wurde aber nicht akzeptiert und er wollte 90 $ für das Zimmer. Da wir schon spät dran waren, haben wir in den sauren Apfel gebissen und haben akzeptiert - für knapp über 100 $ (inkl. Tax).

Mittwoch, 11. Mai 2011

Tag 5: Washington DC

Nach dem Frühstücken ging es erstmal Richtung Dupont Circle - einem Stadtteil von Washington. Dabei sind wir der berühmten K-Street entlang gelaufen. Am Dupont Circle haben wir erstmal kurz Rast gemacht und haben bei sonnigem Wetter die Leute beobachtet. Dort haben wir doch glatt einen Buchladen entdeckt, in dem wir ein Nook Color gefunden haben. Ich habe mir das angesehen und ich musste es haben. Es ist ein nobler eBook Reader, 7" mit IPS-Panel. Leider nur WLAN - aber alles andere würde in Deutschland eh nicht funktionieren. Ein schönes Täschchen haben wir auch ausgesucht und waren 280$ los - abzgl. dem Täschchen ca. 268$ bzw. 187€.

Zurück sind wir durch die New Downtown gelaufen, wo noble Häuser mit kleinen Türmchen die Strassen schmücken.

Geld mussten wir auch abheben und haben einige Automaten durchgemacht, bis wir einen gefunden haben, wo das Abheben nichts gekostet hat. Der teuerste wollte 3,50$ Gebühr haben. Nicht schön, wenn man bedenkt, dass die DKB verspricht, auf der ganzen Welt umsonst Bargeld abheben zu können.

Am Hostel zurück haben wir uns kurz ausgeruht und frisch gemacht und natürlich den Nook Color ausprobiert und geladen. Man muss definitiv was am OS machen, denn man kann nur US-Zeiten einstellen. Europe ist gar nicht vorgesehen. Also mal sehen, was man zuhause tun kann und muss.

Am Nachmittag sind wir dann durch die old Downtown gelaufen, vorbei an einigen Shops in Richtung Washington Mall, wo die ganzen Museen wieder stehen. Wir besuchen heute das Moderne Kunst Museum, was ziemlich interessant war. An der Mall haben wir uns wie gestern auch schon auf eine Bank gesetzt und den Ausblick auf das Capitol und das Washington Monument genossen. Auf dem Rückweg zum Hostel haben wir dann im Austin Grill gespeist. Es ging weiter in das Nationale Kunstmuseum - das Beste Museum von allen wie ich meine. Ausgestellt wurden Werke von nationalen Künstlern, die alle sehr Farbenfroh waren. Die Beste Kammer war eine Ausstellung der Bilder von allen Präsidenten. Allerdings kommen die immer am Ende der Amtsteit ins Musuem, so dass das aktuelle Bild von Barrack noch fehlt.

Wieder zurück am Hostel war es bereits 19 Uhr. Es wurde vom Hostel eine Führung zu den Monumenten bei Nacht angeboten, die um 19 Uhr losging. Obwohl wir eingetragen waren, sind wir nicht mehr mitgegangen, da wir zu kaputt waren. Ausserdem mussten wir noch Duschen und Packen....

Dienstag, 10. Mai 2011

Tag 4: Washington DC

Heute morgen konnten wir etwas länger schlafen: Um 5 Uhr sind wir zum ersten mal wach gewesen und um 7:30 Uhr konnten wir im Hostel Frühstück einnehmen. Es gab Bagels, Toasts, Müsli, Kaffee... Alles, was Mann braucht :-) Dann gings los: Zuerst zum Weissen Haus. Dort war echt ne Menge Trubel. Das Haus selbst wirkt sehr unspektakulär und klein. Führungen muss man allerdings mindestens einen Monat bei der Botschaft beantragen. Hmmm, das klappt dann heute nicht mehr.

Das weisse Haus steht auf der sogenannten National Mall - dies ist ein Riesiger Park, der 2 Meilen lang ist und die unterschiedlichsten Einrichtungen darauf stehen. So zum Beispiel das Washington Monument, ein riesiger Obelisk, der im Zentrum der Mall steht und den jeder schon mal in einem Film gesehen hat.

Es ging weiter zum World War II Memorial, einer Stätte, die den Opfern im 2. Weltkrieg dienen soll. Von da aus konnte man weitere Memorial sehen, wie z. B. das Lincoln Memorial, das an den ersten Präsidenten erinnern soll. Es ging weiter in das Holocaust Museum, das an die Juden erinnern soll. Danach brauchten wir erstmal eine Pause und sind mit der UBahn in die Stadt gefahren, um etwas zu Essen einzunehmen und uns etwas auszuruhen. Es war echt anstrengend. Nach dem Speisen ging es ins Kunstmuseum (übrigens sind fast alle Museen kostenfrei), wo wir einigen schöne Bilder von bekannten Malern gefunden haben.

Nach einer Stunde dort ging es weiter in das Space Museum, wo sich alles um Planeten und Weltraum dreht. Da wir nach Orlando kommen und dort das Kennedy Space Center steht, haben wir uns nur kurz dort aufgehalten. Zum ersten mal konnten wir ein Blick auf das Capitol erhaschen. Es ist echt beeindruckend und der deutsche Reichstag kann sich doch eine Scheibe davon abschneiden. Übrigens waren das nicht die einzigen Museen, es gibt hier an der National Mall noch zig Andere, die man gar nicht alle schafft zum Anschauen.

Wir machten mal wieder etwas Pause. Ideal wäre ein Fahrrad gewesen, denn die Lauferei geht ganz schön auf die Füsse. Wie suchen uns ein schönes Plätzchen mit Blick auf das Capitol.

Dann sind wir Richtung Capitol geschlendert und daran vorbei und haben noch einen Blick auf den obersten Gerichtshof - den Supreme Court - werfen können. Mit der U-Bahn gings erstmal zurück ins Hostel - aber halt: Britta hat einen Macys entdeckt, wo sie noch eine Stunde drin war. Ich bin alleine zurück und habe das freie Taco-Essen im Hostel genossen.

Für Abends ist nun noch geplant, nochmal zur National Mall zu fahren und diese bei Nacht zu besichtigen. Ich bin gespannt...

Wir sind also zur UBahn-Station zwischen Capitol und Washington Monument gefahren. Beide waren sehr schön beleuchtet. Nach kurzer Besichtigung und Bilder Shooting sind wir noch was trinken gegangen in einer Sports Bar. Britta hat einen Cosmopolitan getrunken und ich ein Bier - 17 $ waren wir los - naja - Urlaub!!!

Montag, 9. Mai 2011

Tag 3: Philadelphia

Heute war Reisetag. Es ging nach Washington. Den Tag bis zur Abreise konnten wir noch in Philly verbringen. Wir sind diesmal zum Frühstücken in einen anderen Starbucks gegangen - und zwar in der South Street. Denn dieser lag auf dem Weg des heutigen Ziels: Society Hill. Hier wohnen die Betuchten und man merkt es ganz genau, wenn man durch das Viertel läuft. Alles ist sehr gepflegt.

Es ging weiter am Washington Square vorbei Richtung Central Hall - das zentrale Gebäude in Philly, wo ganz oben William Penn tront. Es war ein sehr amüsanter Spaziergang. Es ging weiter Richtung Chinatown, wo wir auf dem Weg dorthin auf eine Art Fressmarkt gestossen sind: Ein Gebäudeviertel, in dem man sich durchschlemmen konnte - von fertigen Gerichten über Obst bis hin zu Fleisch hat man hier alles bekommen.

Gleich um die Ecke war der Greyhound Terminal, von dem aus wir später los wollten. Ich habe mal kurz die Lage sondiert und es ging weiter nach Chinatown. Wie fast in jedem Chinatown, das ich besucht habe, riecht es hier komisch.

Langsam haben wir uns wieder aufgemacht Richtung Hotel, da wir um 12 Uhr auschecken mussten. Ich konnte die Dame aber überzeugen, dass wir unsere Koffer noch länger auf dem Zimmer lassen können und später holen können. So haben wir uns nochmal durch das Society Hill Vertel gekämpt, da Britta schöne kleine Lädchen dort entdeckt hatte und am frühen Vormittag noch nicht geöffnet hatten.

Gegen 14 Uhr haben wir dann die Koffer geholt und sind zum Greyhound Terminal gefahren. Dort wollten wir eigentlich nur die Koffer abgeben und weiter auf der Market Street flanieren gehen - doch es kam anders: Ich zeige der Dame mein Ticket und sie prüft es: Meint sie, es fahre um 19 Uhr kein Bus mehr nach Washington. Nur noch um 15:15 oder 2 Stunden später. Eeeeek, na dann haben wir richtig Glück gehabt, jetzt schon da zu sein.

Wir beschliessen, gleich zu fahren und standen noch ca. 1 Stunde am Busterminal rum bis es losging. Abwechselnd sind wir in die gegenüberliegende Mall gegangen, so dass einer auf die Koffer aufpassen konnte und konnten uns so die Zeit schneller vertreiben.

Dummerweise hatte der Bus auch noch Verspätung und es ging erst eine halbe Stunde später los. Das mit dem Busfahren hat also nicht richtig geklappt. Aber was solls: Wir sind ja im Urlaub....

Um ca. 19:15 Uhr kamen wir dann endlich in Washington an. Wir hatten noch einen 10 Minuten Fussmarsch zur U-Bahn zurückzulegen und mussten uns am Schalter erstmal orientieren. In Washington mit der U-Bahn zu fahren ist alles andere als einfach. Schliesslich zogen wir das richtige Ticket und es hat alles geklappt. Es fing bereits an zu dämmern als wir nochmal 10 Minuten Fussmarsch zum Hostel hinlegten. Im Zimmer sind wir lediglich nochmal Duschen gegangen und sind dann bereits ins Bett gefallen...

Sonntag, 8. Mai 2011

Tag 2: Philadelphia

Der Jetlag plagt uns ganz schön. Das erste mal sind wir um 1 Uhr wach. Immerhin - 4 Stunden Schlaf am Stück.

Am frühen Morgen machen wir uns auf ins Starbucks, das wir gestern Abend entdeckt haben. Da es noch so früh war, dass gar nichts offen hatte, sind wir in der old Town - einen Stadtteil - umhergeschlendert und haben dort die Christchurch angesehen, wo einige Berühmtheiten begraben sind. Dann gings weiter zur wahrscheinlich ältesten Strasse - oder besser Gässchen - von Amerika: Der Elfreth's Alley. Es ist alles sehr hübsch hergerichtet. Dann sind wir die Arch Street entlanggeschlendert und am Betsy House vorbeigekommen - Betsy hat früher für die Regierung Flaggen genäht.

Nun war es gegen 9 Uhr und wir sind in das Independence Visitor Center gestiefelt, wo wir sogleich eine kostenlose Führung durch die Independence Hall gebucht haben, die sogleich startete. Wir haben uns danach etwas auf dem Areal umgesehen und unter anderem die Liberty Bell gesehen. Dann ging es weiter ins Hotel kurz frisch machen - ein Hoch auf die zentrale Lage des Hotels.

Im Anschluss haben wir Penns Landing angesehen, wo damals William Penn angelegt hatte. Weiterhin ist an diesem Fluss (Delaware River) ein riesiges Hafengebiet und es erinnert etwas an die Alster.

Wir haben uns dann für 5 $ einen Pass gekauft, der uns erlaubt, quer durch Philadelphia zum Philadelphia Musuem of Art gebracht hat - eine imposante günstige Stadtrundfahrt. Das Museum ist unter anderem deswegen so bekannt, weil damals Rocky hier die Stufen zum Training verwendet hat. Eine Statue von Rocky hat nicht gefehlt. Das ein oder andere Video haben wir dort gedreht.

Mit dem Bus komplettierten wir die Rundfahrt, denn er hat uns noch ein Stück weiter nach aussen von Philadelphia gebracht, wo die Häuser immer ranziger wurden. Getto pur.

Zurück in der Innenstadt sind wir relativ zentral an der City Hall ausgestiegen und sind die Market Street hochgeschlendert. Endlich habe ich auch ein Ladegerät für meine Sony-Cam gefunden.

Zurück im Hotel haben wir uns frisch gemacht und sind dann zum Tapas Essen gegangen. Britta wollte unbedingt dahin - ein etwas teurerer Laden - geschmeckt hat es aber nur so olala.

Nach einem kurzen ausklingenden Spaziergang sind wir wieder ins Bett gefallen...

Samstag, 7. Mai 2011

Tag 1: Glückliche Ankunft

Irgendwie läuft auf unserer Reise nach Philadelphia alles wie geschmiert. Ab sofort wollen wir nur noch von Nürnberg abfliegen, denn das Reisen ist sehr entspannt. Um 9:15 Uhr ging es los Richtung Flughafen, wo wir (Anmerkung von Britta: Bernd wars!!) wegen quietschenden Koffer-Rollen gleich wieder aufgefallen sind. Beim Check-In haben sie sich mal wieder etwas neues einfallen lassen, denn es ging nur noch über Self-Check-In. Erste Hürde: Man musste mal wieder die erste Aufenthaltsadresse in den Staaten eingeben.

Da der Self-Checkin doch etwas länger gedauert hat, haben wir es zum Boarding gerade mal ohne viel Wartezeit geschafft. Der Flieger landete dann pünktlich in Paris, wo wir nicht mal 30 Minuten zum Umsteigen hatten und dann schon wieder beim nächsten Flieger Boarden mussten. Es hat aber alles perfekt geklappt, denn ein Bus hat uns von einem Terminal zum Anderen gefahren. Beim Boarden sind uns nochmal dumme Fragen gestellt worden - wahrscheinlich den verschärften Sicherheitschecks geschuldet. Gottseidank haben wir noch zuhause die eTickets gedruckt, denn sie wollten auch noch das Rückflugticket sehen - Danke Britta.

Der Flug nach Philly war auch super - mit super Essen. Der Flieger war zwar klein, aber ausreichend. Nach 8:45 haben wir unser Ziel erreicht. Es war 15:45 Uhr Ortszeit. Auch beim Immigration Officer gab es keine Schwierigkeiten. Wir kommen zum Gepäckband und schon beim Hinlaufen sehen wir unsere Koffer. Freu.

Erstmal Geld abheben und dann gings für 7$ pro Nase mit dem Zug in die City. Dort mussten wir auf die UBahn umsteigen haben gleich einen Radio Shack entdeckt, wo ich mir eine Tmobile Prepaid Karte gekauft habe. Beim Aktivieren gab es schon Schwierigkeiten, denn die Amis versteht man am Telefon kaum.

Dann haben wir uns mit dem Ticket-Automaten der UBahn beschäftigt: Wir haben uns 2 Tokens gekauft für 3,20$ mit denen wir mehrere Blocks östlich gefahren sind, um schliesslich in unserer tolles Society Hotel einzuchecken. Unterwegs rumpelte Britta doch glatt durch das Drehkreuz der Ubahn - Lach. Sogar der Ubahn-Officer musste lachen.

Das Society-Hotel ist zwar recht klein, aber sehr sauber und super zentral gelegen. Wir machen uns etwas frisch und gehen nochmal ca. eine Stunde auf Achse, bevor wir müde ins Bett gefallen sind. Leider mussten wir dann Nachts dem Jetlag Tribut zollen, denn wir waren das erste mal um 1 Uhr wach. Um 5 Uhr war die Nacht vorbei. Gähn.