Bald sind wir wieder da...

Freitag, 27. Mai 2011

Tag 21: Key West

Lohnt sich der Aufwand, nach Key West zu kommen? Immerhin sind es über 2,5 Stunden Fahrzeit hin und zurück. Unserer Meinung kann man die Frage mit Ja beantworten, denn es hat hier seinen ganz eigenen Flair. Wir wären gerne noch einen Tag geblieben - allerdings sind heute (von Freitag auf Samstag) viele Hotels ausgebucht, denn die Urlaubszeit der Amerikaner hat angefangen.

Nun ja, wir haben ja noch den ganzen Tag hier auf der Insel: Nach dem Aufstehen und einem ersten Kaffee haben wir uns erstmal in den Pool geworfen und sind da über eine Stunde geblieben, bevor wir uns von der Morgensonne, die schon fast 30 Grad brachte, trocknen lassen.

Wir mussten dann Aus-Checken und konnten das Auto aber dort stehen lassen. Wir sind an den Strand gegangen, der nicht berauschend war und deswegen sind wir nicht lange geblieben. Von einem Steg aus konnten wir aber Fische und sogar einen Rochen ausmachen.

Wir sind dann durch das Bahama Village geschlendert, das sich neben der Duval Street einige Blocks hochschlängelt. Hier ticken die Uhren etwas langsamer und es geht sehr gemütlich zu. Auch Hühner laufen hier noch auf der Strasse herum.

Am Hemingway House und Leuchtturm vorbei sind wir die Duval Street wieder zurück und an den südlichsten Punkt der USA gelaufen, der natürlich mit einer riesigen Boje aus Stein markiert war. 90 Meilen sind es noch nach Kuba - steht da drauf. Es ist an diesem Stein soviel los, dass sich ganze Menschenhorden eingefunden haben und man zum Fotografieren anstehen musste. Ein Polizist auf Motorrad hat das Ganze überwacht. Scheinbar war er etwas überfordert, denn beim Wegfahren ist er an einer Bordsteinkante hängengeblieben und gestürzt. Sowas. Bissi aufpasse!!!

Danach ging es noch an einen anderen Strand, der um Längen besser war als der Erste. Es war eine Bar (natürlich wie fast überall in USA mit Fernseher, die Sport zeigen) hingebaut, wo bereits ganz viele Leute sassen und Korona und Cocktails tranken. Southernmost Cafe and Bar schimpfte sich das Ganze. Auch wir haben ein Korona verdrückt, bevor wir wieder zurück nach Florida City/Homestead (Vorort von Miami) gefahren sind und die zweieinhalb Stunden runtergefahren sind.

Seit Tagen zeigt unser Auto "Low Tire Pressure" (Niedriger Reifendruck) an, obwohl man rein äusserlich nichts erkennen kann. Unterwegs habe ich an einer Werkstatt angehalten und nach Reifenluft gefragt. Der nette Mann gab mir einen Luftdruckschlauch mit Messgerät und siehe da: der hintere linke Reifen hat nur 24 PSI (entspricht 1,6 bar), während alle Anderen 34 PSI (entspricht 2,4 bar) haben. Bei genauem Hinsehen hat der Reifen einen kleinen Riss an der Seite und verliert scheinbar ganz leicht Luft. Ich habe ihn mal auf 34 PSI gebracht - hoffentlich hält er noch bis zur Abgabe - nicht dass wir den Reifen auch noch bezahlen müssen. Wir haben zwar Vollkasko - allerdings ist dies eine deutsche Versicherung die die Vollkasko übernimmt und man das Geld wieder einholen muss. Schererei also.

Zum krönenden Abschluss des Tages sind wir dann noch in einen Dennys gegangen und haben sehr sehr sehr lecker gegessen.

Nun steht morgen noch ein weiterer Tag im Everglades Nationalpark auf dem Programm und dann gehts auch schon wieder nach Hause - Schnief.

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